Export der Zulieferindustrie für Automobilhersteller mit Rekordergebnis

2018-04-24

Die portugiesischen Zulieferer für die Automobilbranche haben im Jahr 2017 Produkte im Wert von 7,7 Milliarden Euro exportiert und damit ein neues Rekordergebnis erzielt. Damit setzt sich ein Trend fort: Zwischen 2010 und 2017 hat der Sektor den Export um 51 Prozent steigern können.

Insgesamt ist die Zulieferindustrie für Automobilhersteller für 14 Prozent der gesamten portugiesischen Exporte von handelsfähigen Produkten verantwortlich. 90 Prozent der Güter gehen in die EU, allen voran nach Spanien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien. Insbesondere die Exporte des Sektors nach Frankreich (plus 20 Prozent) und Großbritannien (plus 10 Prozent) haben deutlich zugelegt. Die 10 Prozent der Exporte, die nicht in die EU gingen, wurden an folgende Länder geliefert: Südafrika, Brasilien, China, USA, Marokko, Mexiko, Tunesien, Türkei, u.a.

Neben den Exporten liefern portugiesische Betriebe auch Komponenten an Produktionsstätten von Automobilherstellern, die ihre Fahrzeuge in Portugal montieren und dann exportieren. Diese „indirekten“ Exporte der portugiesischen Zulieferindustrie belaufen sich auf zusätzliche 1,2 Milliarden Euro.

Dank der jüngsten Entwicklung kann der Sektor ein Wachstum vorweisen, das über dem Durchschnitt der europäischen Automobilindustrie liegt. Das ist auch ein klares Zeichen, dass portugiesische Komponentenhersteller ihre Marktquote weiter erhöhen können.

In Portugal gibt es rund 220 Zulieferer, die 47.000 Arbeitnehmer beschäftigen – das sind sieben Prozent aller Arbeitsplätze der portugiesischen Fertigungsindustrie.  

 

Quelle: AFIA/AICEP

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